Manfred Pollak (1928 - 1942)

Manfred Pollak wurde am 20.05.1928 in Giebelstadt geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Giebelstadt, München, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Pollak Klara geb. Günther (12.08.1889–1941/1942) und Pollak Max (07.07.1890–1975).

Er starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Manfred Pollak wurde 1928 geboren und wuchs als zweites von drei Kindern in der Kaufmannsfamilie Max und Klara Pollak, geb. Günther, in der unterfränkischen Marktgemeinde Giebelstadt im Landkreis Würzburg auf. Vermutlich wegen wirtschaftlicher Probleme der Familie während des NS-Regimes war Manfred ab November 1935 mit seinem älteren Bruder Günther im jüdischen Kinderheim in München untergebracht [1024][1078], zuletzt wohl im Sammellager Berg am Laim. Dem 1938 nach New York emigrierten Vater gelang es nicht, seine Familie nachzuholen. Die beiden Kinder wurden am 14.11.1941 nach Würzburg gebracht und am 27. November 1941 mit ihrer Mutter und der Schwester Margot Pollak von ihrer letzten beengten Unterkunft im "Judenhaus" Domerschulstraße 25 nach Riga in das Außenlager Jungfernhof deportiert. [1016][1003][1078][1057] Über seine genauen Todesumstände besteht keine eindeutige Gewissheit. Sein Klassenkamerad Hugo Holzmann, der das Gedenkblatt für Manfred Pollak bei Yad Vashem anlegte, gibt allerdings an, dass Manfred im März 1943 in Auschwitz ermordet wurde. Hugo beschreibt Manfred als einen guten Sportler, den besten Spieler des schulischen Fußballteams, der genau wie sein bester Freund Erick Kupfer einen verschmitzen Charakter besaß.[1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.