Max Pollak (1890)

Max Pollak wurde am 07.07.1890 in Giebelstadt geboren und lebte in Giebelstadt, Bopfingen, Würzburg, New York.

Seine Eltern waren Pollak Ludwig (16.04.1853) und Pollak Mina geb. Fischer (um 1860).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Pollak Klara geb. Günther.

Seine Kinder waren Pollak Günther (Karl Günter) (06.05.1926–1941/1942), Pollak Margot (12.10.1929–1941/1942) und Pollak Manfred (20.05.1928–1941/1942).

Er starb am 1975 in New York.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Max Pollak wuchs in der Händlerfamilie Ludwig und Mina Pollak in der unterfränkischen Marktgemeinde Giebelstadt, Landkreis Würzburg, auf. Er besuchte dort die Volksschule und machte dann eine Berufsausbildung bei einer Firma in Oberdorf bei Bopfingen, für die er dann sechs Jahre als Reisender arbeitete. I. Weltkrieg: 1914-1918 Kriegsteilnehmer, Eisernes Kreuz II und andere Auszeichnungen. Dienst in einem bayerischen Pionierbataillon. 1919 Angehöriger einer republikanischen Schutztruppe. Von 1919 bis 1921 war er als Kaufmann in Würzburg tätig. Er führte dann eine Tabakwarenhandlung in Giebelstadt, die einging\; danach Hausierhändler (Hausierer) mit Kurzwaren und Stoffen. Mitglied der Zionistischen Ortsgruppe Würzburg bis zum Ausschluss im Dezember 1935. NS-Regime: Max Pollak zog im April 1936 nach Würzburg. Im Dezember 1936 wurde ihm die Verlängerung des Wandergewerbescheins verweigert\; er arbeitete dann als Austräger für eine jüd. Milchhandlung in der Stadt. Ende Juli 1938 emigrierte Max Pollak mit Unterstützung des Jüd. Hilfsvereins Berlin (Hilfsverein der deutschen Juden) nach New York\; seine Frau und die Kinder Günther, Manfred und Margot sollten nachfolgen - was aber scheiterte, sie wurden von Würzburg deportiert. Max starb 1975 mit 85 Jahren, wohl in New York. [1016][1066].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.