Leopold Pollak wurde am 09.08.1860 in Klatovy geboren und lebte in Klattau, Würzburg, Leutershausen, Olnhausen, Tübingen.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Pollak Pauline geb. Heidelberger, die Ehe wurde am 1892 geschlossen.
Seine Kinder waren Reutlinger Recha geb. Pollak (05.07.1895–26.03.1981), Loewenberger Martha geb. Pollak (12.12.1897–1947), Dreyfuss Clara geb. Pollak (17.02.1900), Fechenbach Mathilde geb. Pollak (17.09.1901), Pollak Selma (26.10.1903–Nov. 1988) und Pollak Rosa (30.06.1889).
Er starb am 11.07.1923 in Tuebingen.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer, Kantor. Lepold Pollak stammte aus der damals österreichischen Stadt Klattau in Böhmen. Um 1880 machte er seine Ausbildung an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg. Er war dann zunächst als Volksschullehrer und Vorbeter in der mittelfränkischen Kleinstadt Leutershausen tätig, ab 1888 in der Gemeinde Olnhausen im nördlichen Baden-Württemberg; ab 1892 dort mit Pauline geb. Heidelberger verheiratet. 1914 zog er nach Tübingen, wo er 1923 verstarb. Vater von sechs Töchtern, darunter Hilde Fechenbach in Würzburg, bei der seine Witwe ab 1940 wohnte. Pauline Pollak überlebte die Deportation nach Theresiensadt. [1016][1023].