Mathilde Fechenbach geb. Pollak (1901)

Mathilde Fechenbach geb. Pollak wurde am 17.09.1901 in Olnhausen (Jagsthausen) geboren und lebte in Olnhausen, Tübingen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, New York.

Ihre Eltern waren Pollak Leopold (09.08.1860–11.07.1923) und Pollak Pauline geb. Heidelberger (28.05.1868–24.01.1951).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Fechenbach Max, die Ehe wurde am 1928 in Tübingen geschlossen.

Ihre Kinder waren Fechenbach Walter (12.02.1928–11.07.2007) und Loewenberg Susan (Susi) geb. Fechenbach (12.04.1933–06.07.2018).

Sie verstarb in New York.

Weitere Angaben aus den Quellen: Mathilde, genannt Hilde, Pollak kam am 17. September 1901 in Olnhausen zur Welt. Sie war die Tochter des Lehrers Leopold Pollak und seiner Frau Pauline, geb. Heidelberger. Sie wuchs mit fünf Schwestern auf: Rosa Pollak, Recha Reutlinger, Martha Löwenberger, Clara Dreifuß und Selma Pollak. 1928 heiratete sie in Tübingen den Koch Max Fechenbach aus Würzburg, dessen erste Frau nach der Geburt des Sohnes Walter gestorben war. Die Familie lebte in Würzburg, wo 1933 Hildes Tochter Susi zur Welt kam. Zuletzt lebte die Familie in der Sammelunterkunft Dürerstraße 20. Am 23. September 1942 wurde Hilde Fechenbach mit ihrer Familie und ihrer Mutter Pauline Pollak von Würzburg aus nach Theresienstadt deportiert. Wie durch ein Wunder überlebte die ganze Familie. Nachdem sie zunächst nach Würzburg zurückgekehrt waren, emigrierte die Familie im September 1946 zu weiteren Angehörigen nach New York. Dort verstarb Hilde Fechenbach im Juli 1987 im Alter von 85 Jahren.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.