Pauline Pollak geb. Heidelberger wurde am 28.05.1868 in Markelsheim (Bad Mergentheim) geboren und lebte in Markelsheim, Olnhausen, Tübingen, Karlsruhe, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, New York.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Pollak Leopold, die Ehe wurde am 1892 geschlossen.
Ihre Kinder waren Reutlinger Recha geb. Pollak (05.07.1895–26.03.1981), Loewenberger Martha geb. Pollak (12.12.1897–1947), Dreyfuss Clara geb. Pollak (17.02.1900), Fechenbach Mathilde geb. Pollak (17.09.1901), Pollak Selma (26.10.1903–Nov. 1988) und Pollak Rosa (30.06.1889).
Sie starb am 24.01.1951 in New York.
Weitere Angaben aus den Quellen: Witwe. Pauline Pollak stammte aus der Familie Joseph und Rosa Heidelberger in der Gemeinde Markelsheim im nördlichen Baden-Württemberg. Sie lebte ab ihrer Ehe mit dem Lehrer und Kantor Leopold Pollak in Olnhausen und Tübingen(1914); ab 1935 in Karlsruhe. Die Mutter von sechs Töchern besuchte 1940 ihre Tochter Hilde Fechenbach in Würzburg; sie konnte nach Interventionen eines mit dem Schwiegersohn bekannten Gestapo-Funktionärs bei ihr bleiben. Am 23.September 1942 wurde sie von ihrem letzten Quartier im Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung ins Theresienstadt deportiert, zusammen mit der Familie Fechenbach. Pauline Pollak wurde mit dieser befreit und kehrte nach Würzburg zurück. Sie emigrierte im September 1946 und starb 1951 in New York mit 82 Jahren. [1016][1021][1066] Quelle: -Volunteers of the Registry of Survivors at the U.S. Holocaust Memorial Museum, comp. Holocaust: Survivor names printed in Sharit Ha-Platah, 1946 : Name: Pauline Pollak, Birth Year: 1868. (Holocaust Survivors and Victims Database - ushmm.org).