Norma Reinstein geb. Strauß wurde am 18.07.1912 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, England, Deutschland, Berlin.
Ihre Eltern waren Strauß Bertha geb. Dessauer (19.01.1879–14.04.1914) und Strauß Siegfried Samuel (03.12.1878–1944/45).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Reinstein Arnold.
Weitere Angaben aus den Quellen: Norma Reinstein wuchs mit ihren älteren Geschwistern Herbert Martin und Karola Marianne in der Kaufmannsfamilie Siegfried und link(Bertha Strauß (Dessauer)#31522) in Würzburg auf. Sie eröffnete nach ihrer Schul- und Berufsausbildung eine Hand-Weberei in der Stadt(siehe auch Paula Ringart). Norma war sportlich engagiert in der Hockeyabteilung der Turngemeinde Würzburg (TG Würzburg). NS-Zeit: Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Jüdischer Kulturbund). Normas Vater und ihre Stiefmutter Marie (Dessauer) zogen um 1937 nach Köln und wurden von dort deportiert. Sie selbst emigrierte nach England; im II. Weltkrieg als Enemy Alien interniert auf der Isle of Wight. Als Verlobte des im KZ Dachau ermordeten Arnold Reinstein erreichte sie nach dem Krieg die Anerkennung als seine Ehefrau. Rückkehr nach Deutschland als Mitarbeiterin der US-Zensur; später Angestellte beim Senat von Berlin. Sie lebte nach ihrem Ruhestand in Berlin (1982). [1016].