Paul, Paul Dr. Reinstein wurde am 31.03.1892 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Berlin, Gefängnis Berlin-Plötzensee, Zuchthaus Görden. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Reinstein Lotte geb. Stiefel (27.03.1866–29.05.1943) und Reinstein Martin (20.04.1858–13.12.1921).
Er starb am 13.04.1942 in Gefängnis Görden.
Weitere Angaben aus den Quellen: Arzt; Dr. med. Paul Reinstein wuchs als drittes von fünf Kindern der Weinhändlerfamilie Martin und Lotte Reinstein in Würzburg auf. Er besuchte hier das Realgymnasium und studierte dann an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. I. Weltkrieg: 1914-1918 Kriegsteilnehmer, Kriegsfreiwilliger; Auszeichnung Eisernes Kreuz II. Nach dem Krieg Fortsetzung seines Studiums; 1923 Promotion Würzburg. Dr. Reinstein ließ sich 1924 als Arzt in Berlin nieder; 1933 Heirat in Berlin; 1939 noch dort.NS-Regime: Paul Reinstein wurde nach einer Gefängnisstrafe in Berlin-Plötzensee (Justizvollzugsanstalt Plötzensee) am 13.April 1942 ins Zuchthaus Görden überstellt und ermordet. [1003] Seine Witwe lebte später, Familienangaben zufolge, in der DDR (1982). Pauls Mutter und drei Geschwister wurden von Würzburg deportiert. Quelle: -Paul Reinstein, Über Luxatio patellae congenitalis und die dabei üblichen Operationsverfahren, 1923 (Dissertation Universität Würzburg, 1923 - katalog.bibliothek.unversitaet-wuerzburg.de).