Martin Reinstein (1858 - 1921)

Martin Reinstein wurde am 20.04.1858 in Heidingsfeld geboren und lebte in Heidingsfeld (Würzburg), Würzburg.

Seine Eltern waren Reinstein Käthchen geb. Adler (14.04.1833–07.07.1901).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Reinstein Lotte geb. Stiefel, die Ehe wurde am 1889 in (Bad) Mergentheim geschlossen.

Seine Kinder waren Reinstein Wilhelm (12.12.1889–1941/1942), Reinstein Arnold (16.03.1902–17.10.1941), Reis Elly geb. Reinstein (29.03.1896–00.10.1944), Reinstein Paul, Paul Dr. (31.03.1892–13.04.1942) und Reinstein Lucie (Nov. 1890–Jan. 1891).

Er starb am 13.12.1921 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler. Martin Reinstein wuchs in einer Weinhändlerfamilie in Heidingsfeld auf; Sohn von Käthchen Reinstein. 1883 ließ er sich als Weinhändler in der Nachbarstadt Würzburg nieder. Einige Jahre später Mitgründer, Teilhaber der bedeutenden Weinhandelsfirma "Gebrüder Reinstein" mit seinem jüngeren Bruder Alfred. 1896 erhielt er das Heimat- und Bürgerrecht der Stadt Würzburg. Seine Witwe Lotte und seine vier Kinder Wilhelm, Paul, Elly Reis und Arnold wurden im Holocaust ermordet. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.