Elly Reis geb. Reinstein (1896 - 1944)

Elly Reis geb. Reinstein wurde am 29.03.1896 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Essen, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Reinstein Lotte geb. Stiefel (27.03.1866–29.05.1943) und Reinstein Martin (20.04.1858–13.12.1921).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Reis Herman(n) Herz, die Ehe wurde am 1929 in (1920?) geschlossen.

Sie starb am 00.10.1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Krankenschwester. Elly (Elsa) Reis wuchs als drittes von vier Kindern in der Weinhändlerfamilie Martin und Lotte Reinstein in Würzburg auf. Sie war ab den 1920er Jahren mit dem Kaufmann Hermann Reis in der Stadt Essen, Nordrhein-Westfalen, verheiratet. NS-Regime: Nach(?) ihrer Scheidung (1936) kehrte sie zu ihrer verwitweten Mutter ins Elternhaus Hindenburgstraße 34 zurück. Sie war Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Mai bis August 1940 Umschulung zur Hutmacherin in Berlin, wo ihr Bruder Paul lebte. Elly Reinstein arbeitete zuletzt als Krankenschwester in den jüd. Heimen in Würzburg; ihr letztes Wohnquartier hatte sie im "Jüd. Unterkunftsheim" in der Bibrastraße 6 ("Judenhaus"). [1016] Am 23.September 1942 wurde sie mit ihrer Mutter Lotte ins Theresienstadt deportiert; im Oktober 1944 folgte ihr Transport ins Vernichtungslager Auschwitz. [1003] Auch ihre Geschwister Wilhelm, Paul und Arnold wurden im Holocaust ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.