Lotte Reinstein geb. Stiefel (1866 - 1943)

Lotte Reinstein geb. Stiefel wurde am 27.03.1866 in Hochhausen (Tauberbischofsheim) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hochhausen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Stiefel Karoline geb. Heilner (02.05.1836–29.12.1912) und Stiefel Max (Marx) (23.02.1838–07.03.1916).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Reinstein Martin, die Ehe wurde am 1889 in (Bad) Mergentheim geschlossen.

Ihre Kinder waren Reinstein Wilhelm (12.12.1889–1941/1942), Reinstein Arnold (16.03.1902–17.10.1941), Reis Elly geb. Reinstein (29.03.1896–00.10.1944), Reinstein Paul, Paul Dr. (31.03.1892–13.04.1942) und Reinstein Lucie (Nov. 1890–Jan. 1891).

Sie starb am 29.05.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lotte Reinstein wuchs in der Familie Maxund link(Karoline Stiefel (Heilner)#31402) in Hochhausen (Tauberbischofsheim) im nördlichen Baden-Württemberg auf.Sie war ab 1889 mit dem Weinhändler Martin Reinstein in der nahen Stadt Würzburg verheiratet. Die Mutter von fünf Kindern führte nach dem Tod ihres Mannes 1921 das bedeutende Familiengeschäft ("Gebrüder Reinstein") mit dem Schwager Alfred und dem Sohn Wilhelm Reinstein weiter; Miterbin des Familienvermögens mit der Schwägerin Frieda Reinstein. NS-Zeit: 1938/39 Liquidierung der Firma; Verlust des Wohnhauses und Einquartierung in "Judenhäusern". [1016] Die zuletzt im Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung untergebrachte Lotte Reinstein wurde am 23.September 1942 mit ihrer Tochter Elly Reis und der Schwägerin Frieda Reinstein nach Theresienstadt deportiert. [1061] Lotte Reinstein kam im Mai 1943 mit 77 Jahren ums Leben. [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.