Martin Rosenthal (1917 - 2011)

Martin Rosenthal wurde am 10.04.1917 in Mittelsinn geboren und lebte in Mittelsinn, Höchberg, Würzburg, Schweich, Aschaffenburg, New York, Miami, FL, Frankfurt am Main, Schlüchtern, Genua.

Seine Eltern waren Rosenthal Nathan (05.11.1882–1942) und Rosenthal Fanny geb. Friedmann (16.04.1884–1942).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenthal Marian, die Ehe wurde am 1946 in New York geschlossen.

Seine Kinder waren Rosenthal Ronald (10.07.1951) und Rosenthal Steven (13.04.1949).

Er starb am 08.11.2011 in Miami.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer; Geschäftsmann. Martin Rosenthal stammte aus der Kaufmannsfamilie Nathan und Fanny Rosenthal in der unterfränkischen Gemeinde Mittelsinn, Landkreis Main-Spessart. Er besuchte dort die Volksschule, ab 1929 die Isr. Bürger- und Präparandenschule Höchberg. Es folgte bis zu seinem Examen 1936 seine Ausbildung an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg. Er unterrichtete dann an jüd. Schulen in Schweich/Mosel und Aschaffenburg. Im April 1940 Emigration über Genua nach New York. 1943-1945 Kriegsteilnehmer mit Auszeichnungen in der US-Armee; Einsätze in Frankreich, Deutschland und anderswo. Nach dem Krieg war er lange als Geschäftsmann in wikien(Astoria, New York) tätig. Mitglied (ab 1951), Präsident (1970-1972), Ehrenpräsident der Congregation Beth Jacob of Astoria. [1016] Er starb 2011 mit 94 Jahren an seinem zweiten Wohnsitz in Florida. [1066] Martins Eltern und seine Schwester Berta Stein wurden im Holocaust ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.