Doris Saemann geb. Saemann (1868 - 1943)

Doris Saemann geb. Saemann wurde am 14.05.1868 in Sugenheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Sugenheim, Neustadt an der Aisch, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Saemann Heinrich.

Ihr Kind war Saemann Albert (05.09.1895–23.10.1942).

Sie starb am 17.04.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Doris (Dorit) Saemann stammte wie ihr Mann Heinrich aus der mittelfränkischen Gemeinde Sugenheim; als ihre Eltern werden Joseph David und Jeanette Saemann angegeben. [1066]. Die Abwanderung aus der einst bedeutenden jüd. Landgemeinde setzte schon Mitte des 19.Jahrhunderts ein. [1023] Auch Doris und ihr Mann lebten schon vor 1900 in der nahen Kreissstadt Neustadt an der Aisch. 1893 wurde dort ihr Sohn Theodor geboren; er fiel 1917 als deutscher Soldat im I. Weltkrieg. NS-Regime: Wie viele jüd. Einwohner verließen Doris und Heinrich Sämann mit ihrem zweiten Sohn Albert die als Nazi-Hochburg geltende Stadt. Die Familie lebte ab September 1938 im Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung in Würzburg. Sie wurde am am 23.September 1942 ins Theresienstadt deportiert. [1016] Doris Saemann musste dort den Lagertod ihres Sohnes erleben. Sie selbst kam im April 1943 in ihrem 75.Lebensjahr ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.