Heinrich Saemann (1872 - 1943)

Heinrich Saemann wurde am 22.05.1872 in Sugenheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Sugenheim, Neustadt an der Aisch, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Saemann Doris geb. Saemann.

Sein Kind war Saemann Albert (05.09.1895–23.10.1942).

Er starb am 06.10.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Gärtner, Geschäftsinhaber; als Beruf wird auch Viehhändler angegeben. [1005] Heinrich (Hermann Heinrich) Sämann stammte aus der kinderreichen Familie Gabriel und Jette Sämann in der mittelfränkischen Gemeinde Sugenheim. Mit seiner Frau Doris, geb. Sämann, einer Cousine aus Sugenheim, lebte er schon vor 1900 in der nahen Kreisstadt Neustadt an der Aisch. Sein Sohn Theodor (1893-1917) fiel als deutscher Soldat im I. Weltkrieg). NS-Regime: Wie viele jüd. Einwohner verzog er schon vor dem Novemberpogrom 1938 aus der NS-Hochburg Neustadt. Ab September 1938 lebte er mit seiner Frau und seinem zweiten Sohn Albert im Altersheim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung in Würzburg, das zunehmend zum "Judenhaus" wurde. Am 23.September 1942 wurde die Familie von Würzburg ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003] Heinrich Sämann musste in Theresienstadt den Lagertod seines Sohnes, dann seiner Frau erleben. Er selbst kam im Oktober 1943 mit 71 Jahren ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.