Gertrud (Trudi) Schwab wurde am 24.12.1925 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Schwab Julie geb. Fleischmann (21.07.1896–1941/1942) und Schwab Siegfried (20.09.1885–1941/1942).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Gertrud Schwab, genannt Trudi, wurde 1925 geboren und wuchs mit ihrer älteren Schwester Susanne in der Familie des Architekten Siegfried Schwab und seiner Frau Julie, geb. Fleischmann, in Würzburg auf. Sie besuchte hier ab 1932 die jüdische Volksschule und ab etwa 1940 die angeschlossene Berufsschule, die ihr als einzige Weiterbildungsmöglichkeit in der Stadt blieb. "Trudi" nahm auch englischen Sprachunterricht. Sie wollte Sportlehrerin oder Kindergärtnerin werden. [1016] Die Familie musste um 1940 ihre langjährige Wohnung in der Neubergstraße 44 [1078] aufgeben und mehrfach umziehen. Zuletzt lebte die Familie in der Komturei 2. Das 15-jährige Mädchen wurde am 27. November 1941 mit ihren Eltern und ihrer Schwester Susanne ins Ghetto Riga und von dort nach Riga-Jungfernhof deportiert. [1057][1003] Danach verlieren sich ihre Lebensspuren.