Julie Schwab geb. Fleischmann (1896 - 1942)

Julie Schwab geb. Fleischmann wurde am 21.07.1896 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Fleischmann Ida geb. Laubheim (01.11.1859–27.07.1926) und Fleischmann Samuel (29.10.1816–19.09.1904).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schwab Siegfried, die Ehe wurde am 1921 in Würzburg geschlossen.

Ihre Kinder waren Schwab Susanne (03.12.1922–1941/1942) und Schwab Gertrud (Trudi) (24.12.1925–1941/1942).

Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Die Stenotypistin Julie Schwab wurde 1896 geboren und wuchs in der Familie Samuel (1816-1904 und Ida Fleischmann, geb. Laubheim (1859-1926), in Würzburg auf. Ihre Eltern waren erst wenige Jahre vor ihrer Geburt im Jahr 1892 von Schonungen nach Würzburg gezogen, wo sie als "Privatiere" in der Unteren Bockgasse 10 lebten. Nach Julies Schul- und Berufsausbildung arbeitete sie 1917 bei einer Kriegsdienststelle in Würzburg. Ab 1921 war sie hier mit dem aus Fürth stammenden Architekten Siegfried Schwab verheiratet. 1922 wurde ihre erste Tochter Susanne geboren, drei Jahre später ihre Tochter Trudi. Mit ihrem Mann war sie Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg(Kulturbund Deutscher Juden). Die Lage der Familie wurde immer schwieriger, worauf einige, wohl auch erzwungene Umzüge hinweisen. Zuletzt war die Familie Schwab in der Komturei 2 untergebracht. [1016][1057][1078] Am 27. November 1941 wurde Julie Schwab mit ihrer Familie ins Ghetto Riga und von dort nach Riga-Jungfernhof deportiert. [1016][1003] Sie wurde für tot erklärt (Todeserklärung) [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.