Susanne Schwab wurde am 03.12.1922 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Raum Riga, Riga-Jungfernhof. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Schwab Julie geb. Fleischmann (21.07.1896–1941/1942) und Schwab Siegfried (20.09.1885–1941/1942).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Susanne Schwab wurde 1922 als Tochter des Ehepaares Siegfried und Julie Schwab, geb. Fleischmann, in Würzburg geboren, wo sie mit ihrer drei Jahre jüngeren Schwester Trudi aufwuchs. Ihr Vater, der ursprünglich aus einer Kaufmannsfamilie in Fürth stammte, war als Architekt tätig. Susannes Mutter hatte während des Ersten Weltkrieges als Stenotypistin gearbeitet. Susanne selbst besuchte zunächst die jüdische Volks- und Berufsschule in Würzburg. Nach ihrem Abschluss war sie als Pflegeschwester im Isr. Krankenhaus Würzburg tätig. 1937 erhielt ihr Vater Berufsverbot und musste ab August 1939 Zwangsarbeit leisten, wodurch sich die Situation der Familie sicherlich erheblich verschlechterte. Auch Susanne musste gezwungenermaßen mit ihrer Familie mehrfach die Wohnung wechseln. [1016] Am 27. November 1941 wurde die erst 18-jährige Susanne Schwab von ihrer letzen Unterkunft, der Komturei 2, mit ihrer Familie nach Riga-Jungfernhof deportiert. [1057][1003][1078] Über ihr weiteres Schicksal ist danach nichts mehr bekannt.