Moritz Friedrich gen. Max Dillenberger (1889 - 1942)

Moritz Friedrich gen. Max Dillenberger wurde am 18.04.1889 in Urspringen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Urspringen, Aschaffenburg, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Dillenberger Bernhard (01.11.1855–25.01.1939) und Dillenberger Betty geb. Frank (21.02.1861–18.09.1936).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Dillenberger Gitta geb. Gerson, die Ehe wurde am 17.12.1922 in Urspringen geschlossen.

Seine Kinder waren Dillenberger Marga (01.10.1927–1942) und Dillenberger Heinz (09.01.1924–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Moritz Friedrich Dillenberger wurde am 18. April 1889 in Urspringen im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart geboren. Er wurde Max genannt und lebte bis zu seinem 41. Lebensjahr in Urspringen. In dieser Zeit heiratete er Gitta, geborene Gerson. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor: der Sohn Heinz, geboren am 9. Januar 1924, der zwischendurch in Hamburg und Frankfurt lebte [1055], und die Tochter Marga, geboren am 1. Oktober 1927. Max hatte vier Brüder, die mit ihren Familien alle nach Amerika auswandern konnten. 1930 zog Max mit seiner Familie nach Aschaffenburg, wo sie ihren Wohnort öfters wechselten. [1052] Von Mai 1931 bis Mai 1933 arbeitete er als Lehrling bei Josef Wilner aus Groß-Zimmern. Er war Metzgermeister und Gitta arbeitete als Krankenschwester. Nachdem er diese Tätigkeit beendet hatte, verkaufte er Essen auf dem jüdischen Sportplatz am Höchstheiligenweg. Moritz/Max Dillenberger war im 1. Weltkrieg vom 26. August 1914 bis zum 1. Dezember 1918 Kanonier in der 7. Batterie des Reserve-Feldartillerie-Regiments Nr. 45 und nahm vom 18. Oktober 1914 bis zum 11. November 1918 an Schlachten und Stellungskämpfen teil. Am 21. Mai 1935 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen.[1046] Von Aschaffenburg aus wurde die Familie über Würzburg am 25. April 1942 nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. [1056] [1002] [1003] Sein Sohn Heinz war 18 Jahre alt, seine Tochter Marga 15 Jahre alt. In Aschaffenburg erinnern Stolpersteine an Max und seine Familie.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.