Heinz Dillenberger wurde am 09.01.1924 in Urspringen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Urspringen, Aschaffenburg, Berlin, Hamburg-Blankenese, Frankfurt am Main, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Dillenberger Moritz Friedrich gen. Max (18.04.1889–1942) und Dillenberger Gitta geb. Gerson (08.04.1892–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Joachim Heinz Dillenberger wurde am 9. Januar 1924 in Urspringen geboren. Seine Mutter war Gitta Dillenberger, geb. Gerson, die als Krankenschwester arbeitete. Sein Vater Max Dillenberger war Metzgermeister. Marga Dillenberger, Joachims Schwester, wurde am 1. Oktober 1927 geboren. Bis zu Joachims sechsten Lebensjahr lebte die Familie in Urspringen, danach zog sie nach Aschaffenburg. Joachim lebte dort mit einigen Unterbrechungen, in denen er in Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main lebte, mit seiner Familie zusammen. Am 23. April 1942 wurde er mit seiner Mutter, Schwester und seinem Vater über Würzburg nach Krasniczyn deportiert. Alle wurden noch im selben Jahr im Raum Lublin ermordet. Joachim war zu diesem Zeitpunkt 18 Jahre alt. Seine Schwester 15 Jahre alt. Für die ganze Familie wurden in Aschaffenburg Stolpersteine gelegt. Martin Frankel, ein Cousin Joachims aus Tirat Yehuda in Israel, bezeugte, dass Joachim Heinz Dillenberger im Holocaust umkam.