Albert W. Schwabacher wurde am 28.12.1896 in Würzburg geboren und lebte in Mannheim, Würzburg, San Francisco, Berkeley, CA.
Seine Eltern waren Schwabacher Anna geb. Holzinger (30.12.1872–16.10.1942) und Schwabacher Wilhelm (26.04.1869–12.01.1942).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schwabacher Elsbeth (Elisabeth) geb. Dannenberg, die Ehe wurde am 1923 in Seesen/Harz geschlossen.
Seine Kinder waren Cecchetti Ruth Elisabeth geb. Schwabacher (13.05.1928–24.02.2013) und Schwabacher William B. geb. Wolfgang (29.10.1925–10.03.2014).
Er starb am 05.03.1982 in Berkeley.
Weitere Angaben aus den Quellen: Albert Wilhelm (A. William) Schwabacher wuchs mit seinem jüngeren Bruder Paul in der Kaufmannsfamilie Wilhelm und Anna Schwabacher in Würzburg auf. Er besuchte hier 1906-1912 das Neue Gymnasium und das Realgymnasium und bereitete sich dann auf den Eintritt in das elterliche Geschäft in der Bohnesmühle vor; 1912-1914 Ausbildung in einer großen Getreideimport-Firma in Mannheim; ein geplantes Auslandspraktikum (England, USA) wurde durch den Krieg verhindert. I. Weltkrieg: Ab Juni 1915 Kriegsfreiwilliger; 1916/17 an der Ostfront, im Mai 1918 an der Westfront schwer verwundet. 1919/20 Freiwilliger in der Einwohnerwehr, Leutnant. Albert arbeitete nach dem Krieg am Wiederaufbau der Familienfirma "Adolf Schwabacher" mit. 1921 Fortbildung in der Getreideverarbeitung am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin. Er war dann bis Ende 1936 Teilhaber mit dem Vater; Januar 1937 "Arisierung" der Firma. Ehrenamt: Ab 1919 in der Jugendgruppe der Deutschen Demokratischen Partei engagiert; 1923 Kreisvorsitzender in Unterfranken. Mitglied in zahlreichen Vereinen, so Fechtclub Würzburg (TV 1873), Jüd. Tennisclub Würzburg, Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, Gesellschaft Casino, Kegelclub Dreißiger, Jüd. Turn-und Sportverein, Kulturbund Deutscher Juden Würzburg. NS-Regime: Ab 1931 war er bis zur erzwungenen Auflösung Präsident der Frankenloge (Bne Briss). Er konnte 1933 durch eine Intervention bei Polizeistellen eine Beschlagnahmeaktion der SA abwehren; ebenso seine Verhaftung nach einem Überfall durch SA-Männer. Im März 1937 emigrierte er mit seiner Frau Elsbet und den Kindern Wolfgang und Ruth in die USA. Seine Eltern blieben in Würzburg zurück. A. William Schwabacher lebte lange Zeit in San Francisco, zuletzt in Berkely, California. Autor von familiengeschichtlichen Studien. [1016].