Anna Schwabacher geb. Holzinger wurde am 30.12.1872 in Feuchtwangen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Feuchtwangen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Holzinger Rosalie geb. Selz (15.04.1842–1926) und Holzinger Samuel (30.05.1823–07.02.1909).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schwabacher Wilhelm, die Ehe wurde am 1896 in Nürnberg geschlossen.
Ihre Kinder waren Schwabacher Paul (15.05.1901–01.09.1957) und Schwabacher Albert W. (28.12.1896–05.03.1982).
Sie starb am 16.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hausfrau. Anna Schwabacher stammte aus der Kaufmannsfamilie Samuel und Rosa Holzinger in er mittelfränkischen Stadt Feuchtwangen. Sie war ab 1896 mit dem vermögenden Mühlenbesitzer und Unternehmer Wilhelm Schwabacher in Würzburg verheiratet. Mutter von Albert und Paul Schwabacher. NS-Regime: Mitglied im Kulturbund Deutscher Juden. Januar 1937 "Arisierung" der Familienfirma. Scheiternde Bemühungen, den Söhnen in die Emigration nachzufolgen. Oktober 1941 erwungener Verkauf des Anwesens im Villenviertel Steinbachtal an einen SA-Führer. Die ab Januar 1942 verwitwete Frau wurde am 23.September 1942 von ihrer letzten Unterkunft im "Judenhaus" Domerschulstraße 25 nach Theresienstadt deportiert. [1016] Anna Schwabacher war dort mit ihrer Schwägerin Johanna Ortweiler einquartiert; sie kam nach wenigen Tagen im Lager ums Leben. [1027] Ihr Sohn Albert widmete ihr eine wikien(Page of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005] Juden in Feuchtwangen Jüd. Gemeinde Feuchtwangen.