Selma Schwarz geb. Weglein wurde am 25.06.1899 in Geldersheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Geldersheim, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Weglein Gustav (23.10.1866–20.02.1943) und Weglein Regina geb. Gerst (04.12.1868–20.01.1943).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schwarz Josef, die Ehe wurde am 1926 geschlossen.
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Geschäftsfrau; Prokuristin. Selma Schwarz wurde 1899 als Tochter des Metzgers Gustav Weglein und dessen Frau Regina, geb. Gerst, in Geldersheim bei Schweinfurt geboren. Sie wuchs dort mit ihren Geschwistern Jakob und Irma auf, und besuchte die Volksschule im Ort. Nach ihrem Schulabschuss arbeitete sie in verschiedenen Haushalten. 1926 heiratete sie den Kaufmann Josef Schwarz und lebte mit ihm in Würzburg. Hier war sie als Prokuristin in seinem 1925 gegründeten Papierwaren- und Bürobedarfsgeschäft mit Druckerei tätig. NS-Zeit: Mit ihrem Mann war sie Mitglied im Kulturbund Deutscher Juden Würzburg. Ende Juli 1939 wurde sie wegen des Verdachts der "Devisenschiebung" festgenommen. Vertreibung aus der Familienwohnung und Einquartierung im "Judenhaus" Bibrastraße 6. 1941 wurde Selma Schwarz als "Friseurin für Juden" zugelassen, wie auch ihr Bruder Jakob. Die zahlreichen Emigrationsbemühungen von Josef und Selma Schwarz scheiterten. [1016] Das Ehepaar Schwarz wurde am 27. November 1941 nach Riga deportiert, zusammen mit Selmas Bruder Jakob, ihrer Schwester Irma und ihrer Nichte Dorothea. [1057] Selma Schwarz wurde wohl am 26.03.1942 mit ihrem Mann Josef bei dem Massaker im Wald von Bikernieki ermordet. [1003].