Gustav Weglein (1866 - 1943)

Gustav Weglein wurde am 23.10.1866 in Geldersheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Geldersheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Weglein Regina geb. Gerst.

Seine Kinder waren Weglein Jakob (24.12.1895–30.11.1944), Schwarz Selma geb. Weglein (25.06.1899–1941/1942) und Grünfeld Irma geb. Weglein (28.11.1902–1941/1942).

Er starb am 20.02.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Gustav Weglein wurde 1866 in Geldersheim geboren. Er war Metzger und heiratete Regina Gerst aus Aidhausen. Das Paar bekam drei Kinder: Jakob, link(Selma (Schwarz)#30161) und link(Irma (Grünfeld)#23544). NS-Zeit: Gustav und Regina waren 1933 unter den letzten drei älteren jüd. Personen in Geldersheim. Das Ehepaar wohnte im Haus des früheren Betsaals; das Gebäude hatten sie schon vor 1938 verkauft, sich aber ein dauerndes Wohnrecht ausbedungen. Im Novemberpogrom 1938 wurden sie von der örtlichen SA überfallen und beraubt. Die beiden älteren Leute flüchteten aus dem Haus und irrten über die Nacht in den Ortsstraßen herum, bis sie von einem Würzburger Auto abgeholt wurden. [1023] Sie blieben dann, aus ihrer Heimatgemeinde vertrieben, im Heim Dürerstraße 20 in Würzburg und wurden von hier nach Theresienstadt deportiert. [1061] Gustav Weglein kam dort im Februar 1943 ums Leben, [1027] einen Monat nach seiner Frau. Auch seine drei Kinder Jakob Weglein, Selma Schwarz und Irma Grünfeld wurden, meist mit ihren Familien, Opfer der Shoa.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.