Regina Weglein geb. Gerst (1868 - 1943)

Regina Weglein geb. Gerst wurde am 04.12.1868 in Aidhausen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aidhausen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Geldersheim. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Weglein Gustav.

Ihre Kinder waren Weglein Jakob (24.12.1895–30.11.1944), Schwarz Selma geb. Weglein (25.06.1899–1941/1942) und Grünfeld Irma geb. Weglein (28.11.1902–1941/1942).

Sie starb am 20.01.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Regina Weglein wurde 1868 in Aidhausen geboren. Ihre Eltern waren Gerson und Magdalena Gerst (Frankenberger); Regina hatte drei Geschwister. Sie heiratete den Metzger Gustav Weglein und zog zu ihm nach Geldersheim. Das Paar bekam drei Kinder: Jakob, Selma und Irma. Im Novemberpogrom 1938 wurden Regina und Gustav Weglein überfallen, ausgeraubt und aus ihrem Haus in Geldersheim vertrieben. [1023] Sie mussten in das Würzburger Altersheim, nun auch Sammelquartier, in der Dürerstraße 20 ziehen. Von hier wurden Regina und Gustav Weglein am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert. [1061] Regina Weglein kam dort am 20. Januar 1943 ums Leben, genau einen Monat vor ihrem Mann. Auch ihre drei Kinder Jakob Weglein, Selma Schwarz und Irma Grünfeld wurden, meist mit ihren Familien, Opfer der Shoa. Ihre Enkelin Inge Blüh widmete ihr ein Gedenkblatt für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.