Friedrich Schwerin (1879 - 1930)

Friedrich Schwerin wurde am 10.08.1879 in Tauberbischofsheim geboren und lebte in Tauberbischofsheim, Niederstetten, Rastatt, Würzburg.

Seine Eltern waren Schwerin Berta geb. Grünhut (26.02.1847) und Schwerin Wolf (29.07.1846–11.05.1911).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schwerin Selma geb. Reichenberger, die Ehe wurde am 1908 in Niederstetten geschlossen.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Schwerin Luise geb. Sturm, die Ehe wurde am ?1919 in Burghaslach geschlossen.

Sein Kind war Schwerin Henriette (05.01.1909–?1942).

Er starb am 15.11.1930 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Friedrich Schwerin wuchs in der Familie des Rechtskonsulenten Wolf Schwerin und seiner Frau Berta in der Kreisstadt Tauberbischofsheim im nördlichen Baden-Württemberg auf. Nach seiner Schul- und Berufsausbildung leistete er von 1900 bis 1902 seinen Militärdienst in Rastatt. Danach arbeitete er als Kaufmann in Tauberbischofsheim; 1906/1907 in Würzburg als Versicherungsagent. 1913 wurde er von seiner Frau Selma geb. Reichenberger geschieden. Ab 1919 (?) war er mit Luise geb. Sturm verheiratet. Beide lebten ab 1923 in Würzburg, wo Friedrich Schwerin im August des Jahres die Leitung der "Fränkischen Treuhandgesellschaft GmbH" übernahm (Vermögensverwaltung, Buchprüfung und anderes). [1016] Friedrich Schwerin verstarb 1930 im mittleren Lebensalter in Würzburg. Seine Witwe Luise wurde 1942 von Würzburg deportiert und ermordet. Auch seine erste Frau Selma und seine Tochter Henriette (*1909) wurden Opfer des Holocaust.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.