Ferdinand Max Selig wurde am 08.12.1930 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Riga-Jungfernhof, Wald von Bikernieki, Fürth. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Selig Alfred (05.03.1892–1941/1942) und Selig Irma geb. Bing (22.01.1899–26.03.1942).
Er starb am 26.03.1942 in Wald von Bikernieki.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ferdinand Max Selig wurde 1930 als Sohn des Kaufmannes Alfred Selig und dessen Frau Irma geb. Bing in Würzburg geboren. Hier wuchs er zusammen mit seinem drei Jahre jüngeren Bruder Friedrich auch auf. NS-Zeit: Ferdinand und Friedrich konnten in der Stadt nur noch die Jüd. Volksschule besuchen. Nach einem kürzeren Aufenthalt in Fürth 1938/39 (der Heimatstadt seiner Mutter Irma) musste der Neunjährige 1939 mit seiner Familie in ein Würzburger "Judenhaus" ziehen, in das große "Jüd. Unterkunftsheim" in der Bibrastraße6 [1078] (bis zum Novemberpogrom 1938 das Internat der Isr. Lehrerbildungsanstalt Würzburg). Von diesem Heim wurde Ferdinand am 27. November 1941 mit seinen Eltern und seinem Bruder nach Riga-Jungfernhof deportiert. [1057] Mit seiner Mutter und seinem Bruder wurde er am 26.03.1942 bei einem der Massaker im nahen Wald von Bikernieki ermordet. [1003].