Simon Sichel wurde am 03.01.1847 in Veitshoechheim geboren und lebte in Veitshöchheim.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Sichel Babette (Barbara) geb. Blümlein.
Er war in 2. Ehe verheiratet mit Sichel Helene, Helene Lena geb. Sichel.
Seine Kinder waren Mainzer Rosa geb. Sichel (03.03.1878–1951, 14.01.1962), Sichel Karl (15.02.1876–23.11.1942), Sichel Jakob (19.02.1875–23.01.1943), Ehrlich Anna geb. Sichel (19.06.1889–1984) und Sichel Sigmund (27.11.1890–07.11.1914).
Er starb am 23.12.1911.
Weitere Angaben aus den Quellen: Simon Sichel stammte aus einer schon um 1800 in Veitshöchheim bei Würzburg ansässigen Familie. Unter den 18 jüd. Matrikelstellen 1817 wird dort auch die von „Calmon Sichel (Viehhandel)“ genannt.[1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Simon Sichel hatte wie die meisten „Landjuden“ Haus-und Grundbesitz, der oft eine Landwirtschaft einschloss. Für ihn findet sich aber auch die Berufsbezeichnung „Landwirt“. Simon war ab den 1870er Jahren in Veitshöchheim verheiratet, zunächst mit Babette geb. Blümlein, nach deren frühem Tod mit Helene geb. Sichel. Simon Sichel starb Ende 1911 mit 64 Jahren. Sein Sohn Sigmund fiel 1914 als deutscher Soldat; seine Söhne Karl und Jakob, erfolgreiche Kaufleute und Unternehmer in Würzburg, wurden 1942 nach Theresienstadt deportiert. [1016].