Ida Silberschmidt geb. Silberschmidt (1870 - 1943)

Ida Silberschmidt geb. Silberschmidt wurde am 02.12.1870 in La Chaux-de-Fonds geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aschaffenburg, La Chaux-de-Fonds, Nürnberg, Zweibrücken, München, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Silberschmidt Rosa geb. Gutmann (20.07.1841) und Silberschmidt Moses (27.05.1838–1890).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Silberschmidt, Dr. Wilhelm, William, die Ehe wurde am 07.09.1891 in Heidingsfeld geschlossen.

Ihre Kinder waren Silberschmidt Benno Daniel (03.06.1899–14.04.1988), Silberschmidt Friedrich Maximilian (04.06.1897–19.08.1897), Silberschmidt Rosa (18.12.1892), Silberschmidt Hans (28.03.1895–unbekannt) und Silberschmidt Karl Martin (31.08.1903–02.04.1974).

Sie starb am 07.04.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Ida Silberschmidt wurde in der Stadt La Chaux-de-Fonds in der französischsprachigen Schweiz geboren; sie wuchs in der Fabrikantenfamilie Moses und Rosa Silberschmidt auf und absolvierte eine Höhere Mädchenschule. Ab 1891 war sie mit dem Richter Prof. Wilhelm Silberschmidt aus Würzburg verheiratet, den sie an seinen wechselnden Dienstorten in Nürnberg, Aschaffenburg [1071] und Zweibrücken begleitete. Ab 1916 lebte die Familie mit den Kindern Rosa, Hans, Benno und Karl in München NS-Zeit: Die ab März 1939 verwitwete Ida Silberschmidt wohnte nach der Volkszählung 1939 in einem Haushalt mit ihren Kindern Rosa, Hans und Benno im Münchner Stadtteil Schwabing. [1078] Sie musste im April 1942 die Deportation von Rosa und Hans nach Piaski erleiden, ehe sie selbst im Juli 1942 von ihrem letzten Quartier in einem "Judenhaus" nach Theresienstadt deportiert [1024] und ermordet wurde. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.