Rosa Silberschmidt wurde am 18.12.1892 in Nuernberg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Nürnberg, München, Würzburg, Ghetto Piaski, unbekannt (Holocaust), Aschaffenburg, Zweibrücken. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Silberschmidt Ida geb. Silberschmidt (02.12.1870–07.04.1943) und Silberschmidt, Dr. Wilhelm, William (18.07.1862–06.03.1939).
Sie verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Dr. phil. Rosa (Rosel) Silberschmidt wuchs mit ihren Brüdern Hans, Benno und Karl in der Familie des aus Würzburg stammenden Juristen Prof. Wilhelm Silberschmidt und seiner Frau Ida in Nürnberg, Aschaffenburg, Zweibrücken und München (1916) auf. [1016] Rosa besuchte eine Höhere Mädchenschule und ein Realgymnasium. Sie studierte an der Universität München; 1922 Promotion in Bayerischer Geschichte; Staatsprüfung in Deutsch, Geschichte und Französisch, Prüfung für Volksschulen. [1024] Von 1924 bis 1933 unterrichtete Rosa Silberschmidt Deutsch, Französisch und Geschichte am Mädchengymnasium Sophienschule in Würzburg. NS-Zeit: Die ledige Studienrätin Dr. Rosa Silberschmidt kehrte 1933, wohl nach dem Berufsverbot durch das Regime, ins Elternhaus nach München zurück. Als berufliche Perspektive blieb ihr nur der Unterricht an der Isr. Volksschule in München, an der sie anscheinend bis 1941/42 tätig war. Im April 1942 wurde sie mit ihrem jüngeren Bruder Dr. jur. Hans Silberschmidt von München nach Piaski deportiert; ihre verwitwete Mutter Ida Silberschmidt einige Monate später nach Theresienstadt. Rosas Brüder Dr. jur. Benno und Dr. Karl Silberschmidt konnten nach Sao Paulo emigrieren. [1024].