Frieda Steinberg geb. Rosenbaum (1881 - 1943)

Frieda Steinberg geb. Rosenbaum wurde am 07.03.1881 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Rosenbaum Louis geb. Lämmlein, Lemlein (17.02.1853–17.02.1914) und Rosenbaum Rosa geb. Lein (13.04.1857–06.09.1924).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Steinberg Julius, die Ehe wurde am 1903 in Würzburg geschlossen.

Ihr Kind war Steinberg Walter (05.06.1905).

Sie starb am 04.06.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Frieda Steinberg wuchs in der Familie Louis und link(Rosa Rosenbaum (Lein)#28755) in Würzburg auf. Sie war ab 1903 mit dem Kaufmann Julius Steinberg verheiratet, der in die Herrenkleiderfabrik ihres Vaters eintrat und sie dann mit dem Schwager Heinrich Lein fortführte (Firma "Lein & Steinberg, Ludwigstraße 8). Frieda arbeitete wohl in der Familienfirma mit und war mit ihrem Sohn Walter Steinberg Teilhaberin. NS-Zeit: Nach dem Tod ihres Mannes 1929 und der Emigration ihres Sohnes blieb Frieda Steinberg in Würzburg zurück. Sie lebte ab Ende 1933 im Altersheim Konradstraße 3 der Isr.Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Mitglied im Jüd. Kulturbund (Kulturbund Deutscher Juden). Die 61jährige Frau wurde am 23.September 1942 mit ihrer Schwester Adelheid Lein nach Theresienstadt deportiert. [1061] Sie kam dort im Juni 1943, einige Monate nach ihrer Schwester, ums Leben. [1003] Gedenken: Vor dem Wohnhaus der Familie an der Ludwigstraße 8 wurde 2012 ein Stolperstein verlegt.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.