Ludwig Steinhäuser (1920 - 1937)

Ludwig Steinhäuser wurde am 12.09.1920 in Höchberg geboren und lebte in Höchberg, Würzburg.

Seine Eltern waren Steinhäuser Rebekka geb. Ehrenreich (26.01.1885–1943) und Steinhäuser Selig (16.01.1884–1943).

Er starb am 27.03.1937 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Ludwig Steinhäuser wuchs als einziges Kinder der Lehrerfamilie Selig und link(Rebekka Steinhäser (Ehrenreich)#31050) in Höchberg und der nahen Stadt Würzburg auf. Sein Vater leitete von 1913 bis 1931 die Isr. Präparandenanstalt in Höchberg und wechselte dann in das Führungsgremium der Isr. Lehrerbildungsanstalt (ILBA) in Würzburg. Ludwig besuchte das Alte Gymnasium (Wirsberg-Gymnasium). NS-Zeit: Nach dem anzunehmenden Schulausschluss studierte Ludwig an der ILBA. Er verstarb bereits 1937 mit 16 Jahren; [1016] auf dem Weg ins Emigrationsziel Palästina erkrankte er anscheinend in Italien an einer Blinddarmentzündung und verstarb nach der Operation (in Würzburg). Ludwig Elieser Steinhäuser wurde im Jüd. Friedhof Höchberg beerdigt (Reihe 13, links 6): "jung an Jahren, alt sein Verstand/ vollkommen sein Weg, die Tora war sein ganzes Verlangen/ rein war seine Gottesfurcht, dem Himmel galt seine Liebe,/ seine Gedanken waren heilig, bis seine Seele ihn verließ,/ der unverheiratete Elieser/ Sohn von Chaim ha Levi/ Steinhäuser, gest. Schabbat..." Seine Eltern wurden 1943 von Würzburg nach Auschwitz deportiert und ermordet. Quellen: -Max Ottensoser, Axel Roberg (Hg.), ILBA Israelitische Lehrerbildungsanstalt Würzburg, 1982, 153. -Naftali Bar-Giora Bamberger, Der jüdische Friedhof in Höchberg, Memor-Buch, 1991,336.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.