Rebekka Steinhäuser geb. Ehrenreich wurde am 26.01.1885 in Höchberg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Höchberg, Würzburg, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Ehrenreich Lazarus (1860–29.08.1913) und Ehrenreich Gitta geb. Berlinger (um 1870–24.07.1936).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Steinhäuser Selig.
Ihr Kind war Steinhäuser Ludwig (12.09.1920–27.03.1937).
Sie starb am 1943 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rebekka (Rifka) Steinhäuser stammte aus der Rabbiner- und Lehrerfamilie Ehrenreich in Höchberg bei Würzburg. Sie war mit dem Lehrer und Schulleiter Selig Steinhäuser in Höchberg verheiratet; 1920 wurde dort ihr einziges, schon 1937 verstorbenes Kind Ludwig Steinhäuser geboren. NS-Zeit: Nach der Auflösung der Isr. Präparandenanstalt Höchberg 1931 unterrichtete ihr Mann an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg, wohin dann die Familie Steinhäuser zog. Rebekka Steinhäuser arbeitete als Krankenschwester, zuletzt für die Jüd. Gemeinde Würzburg und wohl das Isr. Kranken- und Pfründnerhaus. Sie war mit ihrem Mann Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg. Ihr Mann wechselte nach der Schließung der ILBA im Novemberpogrom 1938 an die Jüd. Volks- und Berufsschule Würzburg und übernahm leitende Funktionen in der Kultusgemeinde, so als Berater für die Emigration nach Palästina. Die eigene Emigration des Paares scheiterte; aus seiner Wohnung vertrieben war es zuletzt im Heim Bibrastraße 6 (früher Internat der ILBA) einquartiert. Rebekka und Selig Steinhäuser gehörten zum letzten Personal der Jüd. Gemeinde, das am 16. und 17.Juni 1943 mit den noch wenigen verbliebenen Gemeindemitgliedern nach Theresienstadt und Auschwitz [1063] deportiert wurde.