Herbert Sturm (1924 - 1982)

Herbert Sturm wurde am 07.02.1924 in Burghaslach geboren und lebte in Burghaslach, München, Würzburg, Riga-Jungfernhof, KZ Stutthof, New York, Bergenfield, NJ, Berlin.

Seine Eltern waren Sturm Ricka geb. Rosenblatt (05.11.1891–26.03.1942) und Sturm Salomon (21.12.1880–21.06.1942).

Er starb am 26.03.1982 in Bergenfield.

Die Grabstätte befindet sich im "Saddlebrook, NJ - Congregation B`nai Israel Cemetery".

Weitere Angaben aus den Quellen: Herbert Sturm wuchs mit seinem ältereren Bruder Justin in der Familie des Viehhändlers und Landwirts Salomon Sturm und seiner Frau link(Ricka (Rosenblatt)#31793) in Burghaslach in Mittelfranken auf. NS-Zeit: Bis 1937 besuchte er die allgemeine und Jüd. Volksschule in Burghaslach. Danach machte er eine Berufsausbildung zum Schreiner und Tischler. Nach einigen Monaten Kochlehre im Jüd. Altersheim Würzburg bis November 1939, setzte er seine Ausbildung in den Jüd. Anlernwerkstätten München bis kurz vor seiner Deportation fort. Zuletzt lebte er mit seiner Familie bei der Schwester seines Vaters Ella Münster und deren Ehemann Siegfried in der Sartoriusstraße 4 in Würzburg. Am 27. November 1941 wurde er mit seinem Bruder Justin und seinen Eltern nach Riga-Jungfernhof deportiert.[1057] Herbert Sturm überlebte als Einziger seiner Familie und kehrte 1945 nach Würzburg zurück; [1016] er ging dann anscheinend 1946 nach Berlin. [1066] Vermutlich durch Erfrierungen während seiner Lagerzeit hatte er alle Zehen am linken Fuss verloren. [1019] Er emigrierte im Dezember 1946 nach New York; Überfahrt auf dem Schiff "Marine Marlin". Herbert Sturm lebte dann bei seinem Onkel Carl Rosenblatt in Bridgeport, Connecticut. [1019] Herbert Sturm verstarb im März 1982 in Bergenfield, New Jersey. [1066].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.