Ricka Sturm geb. Rosenblatt wurde am 05.11.1891 in Burghaslach geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Burghaslach, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Wald von Bikernieki. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Rosenblatt Paulina (Lina) geb. Hellmann (17.05.1863–18.02.1921) und Rosenblatt Simon (05.08.1857–20.04.1932).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Sturm Salomon, die Ehe wurde am 1921 geschlossen.
Ihre Kinder waren Sturm Herbert (07.02.1924–26.03.1982) und Sturm Justin (30.11.1922–nach Juli 1944).
Sie starb am 26.03.1942 in Wald von Bikernieki.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ricka Sturm wurde 1891 im mittelfränkischen Burghaslach geboren. Sie wuchs in der Händlerfamilie Simon und link(Paulina Rosenblatt (Hellmann)#28821) auf. 1921 heiratete sie den ebenfalls aus Burghaslach stammenden Landwirt und Viehhändler Salomon Sturm. Mit ihm bekam sie 1922 und 1924 die Söhne Justin und Herbert. Salomon hatte wohl den elterlichen Betrieb in Burghaslach übernommen. NS-Zeit: Nach den schweren Ausschreitungen in Burghaslach beim Novemberpogrom 1938 musste die Familie den Ort verlassen. Sie zog im Dezember nach Würzburg. Ricka lebte mit ihrer Familie zunächst kurzzeitig in der Friedenstraße 19, bevor sie zu Salomons Schwester Ella Münster und deren Mann Siegfried in die Sartoriusstraße 4 zogen, wo sie bis zu ihrer Deportation lebten. [1016][1057] Am 27.November 1941 wurde Ricka Sturm mit ihrer Familie nach Riga-Jungfernhof, einem Außenlager des Ghettos Riga, deportiert. Von ihrer Familie überlebte nur ihr Sohn Herbert, der 1945 nach Würzburg zurückkehrte. [1016][1003] Herbert gab an, dass seine Mutter im März 1942 bei dem Massaker im wikide(Wald von Biķernieki) ermordet wurde. [1005].