Sigmund Süßer geb. Samuel (1856 - 1934)

Sigmund Süßer geb. Samuel wurde am 07.12.1856 in Laudenbach bei Karlstadt geboren und lebte in Laudenbach bei Karlstadt, Würzburg.

Seine Eltern waren Süßer Hayum (um 1808–06.11.1895) und Süsser Nanette (Nanni) geb. Rosenau (1813–13.12.1875).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Süßer Ida geb. Weiermann, die Ehe wurde am 1881 in Würzburg geschlossen.

Seine Kinder waren Masser Nelly geb. Süßer (07.09.1882–25.11.1941) und Süßer Julius (29.02.1888–00.10.1944).

Er starb am um 1934 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sigmund (Siegmund, ursprünglich Samuel) Süßer wurde 1856 in der Familie des Landwirts und Händlers Hayum Süßer und dessen Frau Nanette (Rosenau) in Laudenbach (Karlstadt) geboren; Bruder von Hermann, Therese, Hannchen und Babette. Er kam 1866 mit seinen Eltern und Geschwistern nach Würzburg. 1881, im Jahr seiner Verehelichung mit Ida Weiermann aus Burgkunstadt, erhielt er das Heimatrecht der Stadt Würzburg. Er führte bis 1910 eine Textilwarengroßhandlung mit Ladengeschäft (zuletzt in der Wilhelmstraße 3 und lebte dann als Privatier. [1016] NS-Zeit: Sigmund Süßer verstarb um 1934 in Würzburg. Seine Witwe Ida und sein Sohn Julius wurden 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert, nachdem schon 1941 die Tochter Nelly Masser von München deportiert und ermordet worden war.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.