Karoline Tachauer geb. Kellermann (1873 - 1942)

Karoline Tachauer geb. Kellermann wurde am 18.02.1873 in Gunzenhausen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gunzenhausen, Nürnberg, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka, Fürth. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Tachauer Abraham.

Ihr Kind war Tachauer Emil (15.05.1911–1965).

Sie starb am 1942 in Treblinka.

Weitere Angaben aus den Quellen: Karoline Tachauer wuchs mit acht Geschwistern in der Familie Max und Lea Kellermann (Rosenbaum) im mittelfränkischen Gunzenhausen auf. Sie war in ihrer Heimatstadt verheiratet mit dem Realschullehrer Dr. Abraham Tachauer aus Würzburg; zwischen 1904 und 1911 wurden hier ihre Kinder Manfred, Max und Emil geboren. Die Familie lebte später in Fürth. NS-Zeit: Die ab 1933 verwitwete Karoline Tachauer blieb nach der Emigration ihrer Söhne zurück. Sie wurde im September 1942 von ihrem letzten Wohnort Nürnberg nach Theresienstadt deportiert; von dort Ende September ins Vernichtungslager Treblinka. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.