Abraham Tachauer (1875 - 1933)

Abraham Tachauer wurde am 09.10.1875 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Gunzenhausen, Fürth.

Seine Eltern waren Tachauer Gustav Gedalja (07.02.1842–09.10.1923, 10.10.1923) und Tachauer Jettchen geb. Goldschmidt (25.07.1849–03.03.1908).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Tachauer Karoline geb. Kellermann.

Sein Kind war Tachauer Emil (15.05.1911–1965).

Er starb am 29.07.1933 in Fürth.

Weitere Angaben aus den Quellen: Dr. Abraham Tachauer wuchs in der kinderreichen Lehrerfamilie Dr. Gustav und link(Jettchen Tachauer (Goldschmidt)#31876) in Würzburg auf; Bruder des Würzburger Gymnasiallehrers Dr. David Tachauer.[1016] Nach dem Besuch eines Gymnasiums studierte Abraham Mathematik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; Promotion 1902. Nach seinem pädagogischen Staatsexamen unterrichtete er als Realschullehrer im mittelfränkischen Gunzenhausen (1900), später am Humanistischen Gymnasium in Fürth; zuletzt im Dienstgrad eines Oberstudienrats in Fürth. Ehemann von Karoline Kellermann aus Gunzenhausen und Vater von Manfred, Max und Emil Tachauer. [1066] NS-Zeit: Dr. Abraham Tachauer wurde im April 1933 aus dem Schuldienst entlassen. Er verstarb im Juli 1933 mit 57 Jahren. Seine Witwe Karoline wurde 1942 von Nürnberg deportiert und ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.