Ilse Zeilberger (1927 - 1944)

Ilse Zeilberger wurde am 29.08.1927 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Riga-Jungfernhof, KZ Stutthof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Zeilberger Justin (Denny J.) (17.07.1896–1945) und Zeilberger Lilly (Lea) geb. Keller (27.02.1902–01.10.1944).

Sie starb am Okt. 1944 in Stutthof.

Weitere Angaben aus den Quellen: Ilse Zeilberger wurde 1927 als Tochter des Schneidermeisters Justin Zeilberger und seiner Frau Lilly, geb. Keller, in Würzburg geboren, wo sie zusammen mit ihrem jüngeren Bruder Alfred Zeilberger aufwuchs. Über das Leben der Schülerin ist nicht allzu viel bekannt, doch wie die Situation vieler jüdischer Familien litten auch die Zeilbergers unter der Schikane der Nationalsozialisten. Ilses Vater, der als Herrenschneider einen eigenen Betrieb führte, musste diesen im Dezember 1938 schließen. Auch musste die Familie aus ihrer langjährigen Wohnung in der Sterngasse ausziehen und in die Domerschulstraße 25 ziehen, wo sie zuletzt wohnte. [1003][1016][1057][1078] Am 27. November 1941 wurde Ilse Zeilberger zusammen mit ihrer Familie zunächst nach Riga-Jungfernhof deportiert. Drei Jahre später, am 01. Oktober 1944, wurden sie weiter in das Konzentrationslager Stutthof deportiert, wo noch am selben Tag Ilses Mutter ermordet wurde. Es ist anzunehmen, dass Ilse ihr Schicksal wenig später teilte. Ilses Vater starb Anfang 1945 in Folge eines Todesmarsches Richtung Westen, auf den er zusammen mit seinem Sohn und den anderen Häftlingen des Konzentrationsalgers vor der Ankunft der russischen Soldaten getrieben worden war. Ilses Bruder Alfred/Fred überlebte als einziger und emigrierte 1946 in die USA zu Verwandten. [1016][1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.