Meier (Meyer, Mejer) gen. Max Kaufmann wurde am 08.10.1887 in Vilnius geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wilna, Ludwigshafen, Bentschen, unbekannt (Holocaust), Mannheim. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 2. Ehe verheiratet mit Kaufmann Hedwig Johanna, Hedwig geb. Emanuel, die Ehe wurde am 12.09.1927 in Ludwigshafen geschlossen.
Sein Kind war Kaufmann Martin (17.08.1929–unbekannt).
Er verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Meyer Kaufmann wurde am 8. Oktober 1887 (in einigen Quellen auch 1889) in Wilna geboren[1002][1003][1066]. Er war von Beruf Schuhmacher [1052][1066]. 1922 zog er mit seiner damaligen Frau Spince geb. Korp (Karp) und ihrem Sohn Bernhard von Mannheim nach Ludwigshafen[1066]. Zwischen 1922 und 1927 wurde das Paar offensichtlich geschieden, denn im September 1927 heiratete Meier Hedwig Emanuel[1052][1066]. Zwei Jahre später, am 17. August 1929, bekam das Paar den gemeinsamen Sohn Martin[1066]. Sie lebten in Ludwigshafen, vermutlich war die Familie arm und Meyer hatte seine Werkstatt in einem Zimmer in der Wohnung [1066]. Am 28. Oktober 1938 wurden alle drei im Rahmen der sogenannten Polenaktion nach Zbaszyn deportiert [1002][1066]. Das genaue Schicksal von Meier und seines Sohnes Martin, die nach der Internierung in Zbaszyn nach Wilna verzogen, ist unbekannt [1002]. Hedwig kam über mehrere Stationen im September 1939 nach Aschaffenburg, wo sie schon seit 1894 gelebt hat und ihre Kindheit verbrachte. Am 23. April 1942 wurde sie über den Sammelpunkt Würzburg in das Ghetto Krasniczyn deportiert.