Martin Kaufmann (1929)

Martin Kaufmann wurde am 17.08.1929 in Ludwigshafen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Ludwigshafen, Bentschen, Wilna, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Kaufmann Hedwig Johanna, Hedwig geb. Emanuel (16.12.1893–1942) und Kaufmann Meier (Meyer, Mejer) gen. Max (08.10.1887–unbekannt).

Er verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Martin Kaufmann wuchs in der Familie des Schuhmachers Meier Kaufmann und seiner Ehefrau Hedwig in Ludwigshafen auf [1066]. Am 28. Oktober 1938 wurden alle drei im Rahmen der sogenannten Polenaktion nach Zbaszyn deportiert [1002][1066]. Das weitere Schicksal von Meier und seines Sohnes Martin, die nach der Internierung in Zbaszyn nach Wilna verzogen, ist unbekannt [1002]. Die Mutter Hedwig kam über mehrere Stationen im September 1939 nach Aschaffenburg, wo sie schon seit 1894 gelebt hat und ihre Kindheit verbrachte. Am 23. April 1942 wurde sie über den Sammelpunkt Würzburg in das Ghetto Krasniczyn deportiert.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.