Trude Fleischmann (1927 - 1942)

Trude Fleischmann wurde am 21.12.1927 in Prichsenstadt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Prichsenstadt, Krasniczyn, Raum Lublin, Kitzingen, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Fleischmann Max (26.06.1892–09.03.1934) und Fleischmann Frieda geb. Strauß (08.07.1895–1942).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Trude Fleischmann wurde 1927 in Prichsenstadt geboren. Dort wuchs sie mit ihren Eltern Max und link(Frieda Fleischmann (Strauß)#39176) und ihren älteren Schwestern Hilda (*1922) und Inge (*1924) im landwirtschaftlichen Anwesen der Familie auf. NS-Zeit: 1934 verhaftete man ihren Vater Max und brachte ihn in das KZ Dachau. Dort wurde er noch im selben Jahr ermordet. Trude besuchte vom April 1934 bis zum April 1938 die Volksschule in Prichsenstadt, dann nach ihrem Ausschluss die Jüd. Volksschule in Kitzingen; Religionsunterricht erhielt sie vom Lehrer Alfred Grünebaum in Prichsenstadt. Im November 1939 musste die Familie ihr Anwesen in der Kirchgasse 6 übergeben und in den Prichsenstädter "Freihof" von Bernhard Frank ziehen ("Judenhaus"). [1023] Die Jugendlichen Trude und Inge(borg) Fleischmann wurden mit ihrer Mutter Frieda am 25.April 1942 über Würzburg nach Krasniczyn deportiert [1056] und in den Folgemonaten im Raum Lublin ermordet. Von der Familie Fleischmann überlebte nur die älteste Tochter Hilda (Schul). Gedenken: Für die Familie Fleischmann wurden Stolpersteine an der Kirchgasse 9 in Prichsenstadt verlegt. Quellen: -Stadtarchiv Prichsenstadt -Volker Bolesta, Beitrag für die Gedenkseite "Wir wollen uns erinnern" -Wolf-Dieter Gutsch, Das Leben von Trude Fleischmann, 2017.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.