Samuel Rothschild (1875 - 1944)

Samuel Rothschild wurde am 06.08.1875 in Alzenau geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hörstein, Aschaffenburg, Ghetto Theresienstadt, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Rothschild II. Jakob, Koppel (07.03.1845–05.03.1931) und Rothschild Rosa geb. Strauß (11.02.1918).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rothschild Lina geb. Forchheimer, die Ehe wurde am 09.09.1900 in Thüngen geschlossen.

Seine Kinder waren Rothschild Berta (11.12.1909–1942), Rothschild Gustav (12.06.1902–unbekannt), Rothschild Meta (23.03.1904–1942) und Kanthal Selma geb. Rothschild (25.02.1906–1942).

Er starb am 24.05.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Samuel Rothschild war ein Sohn von Jakob und Rosa Rothschild, geb. Strauß, und kam am 6. August 1875 in Hörstein zur Welt. Er wuchs mit zwei älteren Geschwistern auf, Joseph (1872) und Minna (1874). Als er alt genug war, begann er, als Viehhändler zu arbeiten. Mit 25 Jahren heiratete er Lina Forchheimer in deren Geburtsort Thüngen. Im Zweijahresabstand wurden die drei Kinder des Paares geboren: Gustav (1902), Meta (1904) und Selma (1906). Als Selma#837 im August 1933 Willi Kanthal#836 heiratete, fungierte ihr Vater als Zeuge. [1073] Von 1919 bis 1942 wohnte die Familie in Aschaffenburg. Doch im Frühjahr 1942 wurden die drei Kinder und weitere Angehörige in den Raum Lublin im besetzten Polen deportiert und dort ermordet. Am 22. September desselben Jahres kamen auch Lina und Samuel Rothschild von Aschaffenburg nach Würzburg und wurden von dort einen Tag später nach Theresienstadt deportiert. Beide starben im Jahr 1944, Lina im Januar und Samuel am 24. April. Somit wurde die gesamte Familie in der Shoa ausgelöscht.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.