Rosa Rheinfelder geb. Freudenthal wurde am 07.07.1904 in Unteraltertheim (Altertheim) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Unteraltertheim, Luzern, Gerolzhofen, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Kinder waren Rheinfelder Siegbert (12.07.1928–1942) und Rheinfelder Werner (28.10.1930–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Rheinfelder, Tochter des Isaak und der Gita Freudenthal, lebte in Luzern in der Schweiz, bevor sie am 11.12.1927 Jakob Rheinfelder in Unteraltertheim heiratete und die Söhne Siegbert und Werner gebar. Jakob besaß bis 1931 mit seinem Bruder Samuel ein Manufakturwaren Geschäft in Gerolzhofen Salzstraße 13. (Samuel und Ehefrau Klara geb. Rosenfeld abgemeldet 1938 nach Chicago. Jakob emigrierte im Juli 1939 nach Shanghai ins Exil, meldete sich 1949 aus Chicago USA. Nachzufolgen gelang seiner Familie nicht mehr.) Die Rheinfelders lebten ab 1935 im eigenen Anwesen Steingrabenstraße 180. Um den Familienunterhalt zu sichern, meldete Rosa Rheinfelder ein Wandergewerbe an. Am 16.11.1936 stellte sie ein Gesuch, und bat darum zum Kartenspiel in ihre Wohnung einladen zu dürfen. Dies wurde mit der Begründung verweigert: "Zusammenkünfte von mehr als vier Personen in Privathäusern seien unzulässig, weil jede Möglichkeit zur Überwachung fehle." Im Jahr 1937 wurde ihr Mann Jakob inhaftiert und sie bekam eine Summe von 3 RM, als wöchentliche Unterstützung. Ab 1941 erhielt sie Unterstützung als Arbeitslose, musste sich dazu dreimal pro Woche zur Kontrolle einfinden. Seit dem 10.10.1941 wurde ihr eine Arbeit in Kitzingen zugewiesen. Dazu erhielt sie die Erlaubnis mit der Bahn zu fahren. Am 25.04.1942 wurde sie nach Krasniczyn deportiert und dort im Raum Lublin ermordet. Beide Söhne, Siegbert und Werner, ebenso die Schwägerin Lina Rheinfelder wurden mit ihr deportiert und ermordet. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Stadtarchiv Gerolzhofen/ Gedenkblatt Yad Vashem.