Berta Recha Ottensoser geb. Mayer (1899 - 1942)

Berta Recha Ottensoser geb. Mayer wurde am 21.11.1899 in Rimbach (Volkach) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rimbach, Mellrichstadt, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Ottensoser Nathanael.

Ihr Kind war Ottensoser Suse (19.05.1930–1942).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Ottensoser Recha, geb. Mayer, wurde am 21. November 1899 in Rimbach im Odenwald geboren und wohnte in Mellrichstadt im Haus Nr. 16, heute Hauptstr. 15. Recha Ottensoser stammte aus Rimbach. Ihre Eltern waren Max und Jettchen Mayer. Sie war verheiratet mit Nathanael Ottensoser. Mit ihm hatte sie eine Tochter Suse, geb. am 19. Mai 1930 in Meiningen. Nachdem ihr Mann am 10. November 1938 in das Amtsgerichtsgefängnis nach Bad Neustadt eingeliefert worden war, wurde sie dort am 18. November 1938 vorstellig und erklärte, dass sie und ihr Mann die Auswanderung in die USA geplant hätten und eine Wartenummer erhalten hätten. Sie bitte darum, ihren Mann aus dem Gefängnis zu entlassen. Dieses geschah dann am 21. November 1938. Im November 1938 wurde das Haus verkauft. Die Auswanderung konnte nicht erfolgen, denn am 24. April 1942 musste Recha Ottensoser mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter Suse von Mellrichstadt nach Würzburg fahren, um sich an der Sammelstelle Platz’scher Garten einzufinden. Von dort wurde sie am 25. April 1942 nach Krasniczyn in Ostpolen deportiert und noch im selben Jahr im Raum Lublin ermordet. Quelle: Biographie der Seite "Wir wollen uns erinnern".

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.