Jakob Ackermann (1875 - 1942)

Jakob Ackermann wurde am 12.01.1875 in Weyer geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Weyer, Niederwerrn, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Berlin, Frei-Laubersheim. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Ackermann Bella geb. Steinheimer.

Sein Kind war Ackermann Karlheinz (01.06.1932–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Jakob Ackermann wurde am 12. Januar 1875 in Weyer/Rheinland-Pfalz geboren. Er war in 1. Ehe mit Bella Ackermann, geb. Steinheimer verheiratet. Gemeinsam hatten sie die Söhne Kurt und Karlheinz, geb. am 1. Juni 1932. Am 14. Dezember 1936 zog er mit seinem jüngeren Sohn Karlheinz und seiner Frau von Berlin in deren Elternhaus (Nr. 136) nach Niederwerrn. Dort ging das Gerücht um, er sei mit seinem großen Pferde- und Viehhandel in Konkurs gegangen. Ob das den Tatsachen entspricht, ist nicht bekannt. Noch am Tag der Ankunft verließ er den Ort wieder und meldete sich nach Freilaubersheim ab. Am 14. September 1937 zog er endgültig, von Berlin kommend, nach Niederwerrn. Es ist unbekannt, was er in der Zeit seiner Abwesenheit getan hat. Möglicherweise hat er seinem älteren Sohn Kurt bei der Vorbereitung von dessen Auswanderung geholfen und diese vielleicht auch für die anderen Familienmitglieder und sich selbst vorbereitet. Er unterhielt in Niederwerrn weder einen Pferdehandel noch sonst einen Betrieb. Er und seine Familie lebten in ärmlichen Verhältnissen und sollen ausschließlich auf die Unterstützung Dritter angewiesen gewesen sein. Am 25. April 1942 wurde Jakob Ackermann nach Izbica in Polen deportiert und ermordet. Auch seine Frau, Bella Ackermann, und der jüngere Sohn Karlheinz wurden am 25. April 1942 von Würzburg nach Izbica deportiert und wie alle anderen Menschen dieses Transports spätestens im Herbst 1942 im Raum Lublin ermordet. Sein Sohn Kurt Ackermann wanderte 1937 nach Amerika aus. Jakob Ackermanns Schwager Siegmund Steinheimer wanderte nach New York aus, seine Schwägerin Friderika Wertheimer ebenfalls. Seine Schwägerin Sofie Wiese wanderte nach Ottawa in Ohio aus.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.