Bella Ackermann geb. Steinheimer (1891 - 1942)

Bella Ackermann geb. Steinheimer wurde am 17.06.1891 in Niederwerrn geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Niederwerrn, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Berlin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Ackermann Jakob.

Ihr Kind war Ackermann Karlheinz (01.06.1932–1942).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Bella Ackermann, geb. Steinheimer, wurde am 17. Juni 1891 in Niederwerrn geboren. Sie war mit dem Viehhändler Jakob Ackermann verheiratet, mit dem sie die Söhne Kurt und Karlheinz, geb. am 1. Juni 1932, hatte. Ihre Geschwister hießen Betty Heilbrunn, geb. Steinheimer, Siegmund Steinheimer, Friderika Wertheimer, geb. Steinheimer und Sofie Wiese, geb. Steinheimer. Über ihren Bruder Leo ist nichts bekannt. Am 14. Dezember 1936 zog sie mit ihrem Mann und ihrem jüngeren Sohn Karlheinz von Berlin ins elterliche Haus (Nr. 136) nach Niederwerrn zurück. Dort ging das Gerücht um, sie seien mit ihrem großen Pferde- und Viehhandelsgeschäft in Konkurs gegangen. Ob dies den Tatsachen entspricht, ist nicht bekannt. Ihr Mann verließ noch am Tag der Ankunft den Ort wieder und meldete sich nach Freilaubersheim ab. Am 14. September 1937 zog er endgültig, wieder von Berlin anreisend, nach Niederwerrn. Es ist unbekannt, was er in der Zeit seiner Abwesenheit getan hat. Bella Ackermann und ihre Familie lebten in ärmlichen Verhältnissen und sollen ausschließlich auf die Unterstützung Dritter angewiesen gewesen sein. Am 25. April 1942 wurde sie über Würzburg nach Krasniczyn deportiert und noch im selben Jahr ermordet. Ihr Mann und ihr Sohn Karlheinz wurden mit ihr deportiert und wie alle anderen Personen dieses Transports spätestens bis Herbst 1942 im Raum Lublin ermordet. Bella Ackermanns Sohn Kurt gelang 1937 die Auswanderung nach Amerika. Siegmund Steinheimer und Friderika Wertheimer wanderten nach New York aus, Sofie Wiese nach Ottawa in Ohio. Betty Heilbrunn wurde ebenfalls Opfer der Shoa.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.