Karlheinz Ackermann (1932 - 1942)

Karlheinz Ackermann wurde am 01.06.1932 in Kranichfeld geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kranichfeld, Niederwerrn, Schweinfurt, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Berlin, Fürth. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Ackermann Jakob (12.01.1875–1942) und Ackermann Bella geb. Steinheimer (17.06.1891–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Karlheinz Ackermann wurde am 01. Juni 1932 in Kranichfeld, Thüringen geboren. Seine Kindheit verbracht er zusammen mit seinen Eltern, Jakob und Bella Ackermann, geb. Steinheimer und seinem älteren Bruder Kurt in Berlin und Niederwerrn. Am 14. Dezember 1936 zog er mit seinen Eltern von Berlin nach Niederwerrn in das Elternhaus seiner Mutter (Haus Nr. 136). Dort lebte die Familie in ärmlichen Verhältnissen und soll ausschließlich auf die Unterstützung Dritter angewiesen gewesen sein. Zwischenzeitlich kam er ebenfalls in Schweinfurt unter. Am 25. April 1942 wurde Karlheinz Ackermann von Würzburg aus nach Izbica in Polen deportiert und ermordet. Auch seine Eltern, Jakob und Bella Ackermann, wurden am 25. April 1942 deportiert und noch im selben Jahr ermordet. Sein Bruder Kurt wanderte 1937 nach Amerika aus. Sein Onkel Siegmund Steinheimer wanderte nach New York aus, seine Tante Friderika Wertheimer ebenfalls. Seine Tante Sofie Wiese wanderte nach Ottawa in Ohio aus. (Auch verwendet: Wir wollen uns erinnern, Beitrag von Karl-Heinz Grossmann).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.