Isak Robert Bär wurde am 20.03.1881 in Untergrombach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Untergrombach, Schweinfurt, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Karlstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Bär Hilde geb. Sondhelm, die Ehe wurde am 4.7.1920 in Kleinlangheim geschlossen.
Sein Kind war Bär Anny (14.09.1925–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Isak Robert Bär stammte aus der Familie Moses und Fanny Bär in der Gemeinde Untergrombach, Baden-Württemberg. Er kam 1919 von Karlstadt am Main nach Schweinfurt und war hier ab 1920 mit Hilde Sondhelm aus Kleinlangheim, Kreis Kitzingen, verheiratet. Zwischen 1925 und 1931 wurden in Schweinfurt ihre Kinder Fanny Anny, Albert und Martin geboren. Isak Bär führte in der Stadt zunächst ein Zigarrengeschäft (Wilhelmstraße 3 1/2), später arbeitete er bei der Firma "Walter und Kuffer" in Schweinfurt. NS-Zeit: Die Familie Bär musste ab Januar 1939 mehrfach umziehen und wohnte zuletzt in der Sammelunterkunft Rückertstraße 19. Den Söhnen Albert und Martin war über Bruchsal die Flucht in die USA nach Kalifornien gelungen. Isak Robert Bär musste zuletzt Zwangsarbeit als "Packer" leisten. [1056] Er wurde mit seiner Frau Hilde und der 16jährigen Tochter Fanny am 22. April 1942 nach Würzburg verbracht, dann am 25. April nach Krasniczyn deportiert [1056] und in der Folgezeit ermordet. [1003].