Hilde Bär geb. Sondhelm wurde am 06.06.1892 in Kleinlangheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleinlangheim, Schweinfurt, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Langenlonsheim. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Bär Isak Robert, die Ehe wurde am 4.7.1920 in Kleinlangheim geschlossen.
Ihr Kind war Bär Anny (14.09.1925–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hilde Bär kam in Kleinlangheim als Tochter des Metzgers Aron Sondhelm und dessen Frau Babette zur Welt. Sie heiratete im Juli 1920 in ihrem Heimatort den Kaufmann Isak Robert Bär und zog zu ihm nach Schweinfurt. Im April 1923 musste Hilde Bär die Totgeburt eines männlichen Kindes verkraften. Zwischen 1925 und 1931 wurden dann ihre Kinder Fanny Anni, Albert und Martin in Schweinfurt geboren. Ab Juni 1926 wohnte auch Hildes Schwester Lina Sondhelm bei der Familie. NS-Zeit: Hildes Söhne konnten in die USA emigrieren. Die restliche Familie Bär blieb zurück und war gezwungen, ab Januar 1939 mehrfach innerhalb von Schweinfurt umzuziehen. Hilde Bär musste bei der Firma "Allmis" in Schweinfurt Zwangsarbeit leisten, ebenso ihre Tochter Fanny. Mutter, Vater und Tochter kamen am 22. April 1942 nach Würzburg, von wo sie am 25. April 1942 nach Krasniczyn deportiert [1056] und in der Folgezeit im Raum Lublin ermordet wurden. Hilde Bär war bei der Deportation als Krankenschwester eingeteilt. Ihre Schwester Lina Sondhelm wurde 1943 nach Theresienstadt deportiert,.