Anny Bär wurde am 14.09.1925 in Schweinfurt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schweinfurt, Bruchsal, Hamburg, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Bär Isak Robert (20.03.1881–1942) und Bär Hilde geb. Sondhelm (06.06.1892–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Anny Bär war die Tochter von Isak Robert Bär und seiner Frau link(Hilde (Sondhelm)#41909) in Schweinfurt. Ihre Freundinnen schilderten sie als sehr hübsches Mädchen und nach Auskunft ihres Schulfreundes Lou (Ludwig) Walter war sie seine feste Freundin. Ihr Vater Isak arbeitete in der Firma seines Vaters (Walter & Kuffer) und die Familie war gut bekannt. Am 30. Mai 1939 verzog Fanny mit ihren beiden Brüdern Albert und Martin nach Bruchsal, hier wohnten die Tanten väterlicherseits. Geplant gewesen sei, von dort über die Schweiz nach USA zu fliehen, was den Brüdern gelang. Fanny kehrte Mitte Juni 1940 - angeblich um sich zu verabschieden – wieder nach Schweinfurt zurück. Anfang Mai 1941 musste sie zum Arbeiten nach Hamburg ziehen und Anfang November des gleichen Jahres konnte sie wieder nach Hause zurück. Hier war sie als Zwangsarbeiterin bei der Firma Allmis tätig, genauso wie ihre Mutter. Zusammen mit ihren Eltern kam sie am 22. April 1942 nach Würzburg; sie mussten bis zur Deportation nach Krasniczyn [1056] am 25. April 1942 ausharren. Niemand aus dem Transport überlebte.