Lisbeth Lefkovits wurde am 15.06.1922 in Schweinfurt geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schweinfurt, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Herrlingen. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Lefkovits Nathan (30.01.1890–1942) und Lefkovits Bertha geb. Schönfeld (01.05.1889–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lisbeth Lefkovits war die Tochter von Nathan Lefkovits und dessen Frau Bertha. Sie kam 1922 in Schweinfurt zur Welt und im September 1930 zog die Familie in ein eigenes Haus. Vom 9. April 1940 bis 12. November 1941 war sie als Hausangestellte im Altersheim in Herrlingen, Landkreis Ulm, und vom 18. November 1941 bis 31. März 1942 zwangsweise bei Johann Allmis, Kartonagenfabrik, in Schweinfurt tätig. Trotz ihrer auswärtigen Tätigkeit war sie dort polizeilich gemeldet und kam am 22. April 1942 zusammen mit ihren Eltern und der Schwester Melitta (1924) nach Würzburg. Von hier aus wurde die Familie am 25. April 1942 nach Krasniczyn deportiert und dort im Raum Lublin ermordet. Davor händigte ein Gerichtsvollzieher des Amtsgerichts Würzburg auch Lisbeth und ihrer Schwester eine Erklärung über den Verfall ihres Vermögens zu Gunsten des Deutschen Reiches aus. Im Juli 1942 wurde das Deutsche Reich Besitzer des Hauses. Sie hatte zwei ältere Brüder Ludwig (1916) und Tibor (1918), die rechtzeitig ins Ausland emigriert waren. Erstgenannter lebte im Jahre 1965 in Berlin. Zumindest ein Bruder besuchte nach dem Krieg Schweinfurt.